Eugen Onegin
Er ist es. Sie hat diese Gefühle zum ersten Mal, aber trotzdem – oder gerade deshalb – ist die junge Tatjana sich sicher. Eugen, der Abgeklärte aus der Stadt – mit ihm will sie gehen. Die Provinz hinter sich lassen. Auf nach St. Petersburg. Ihn heiraten. Doch ihr überschäumendes Geständnis weist er kalt ab und verschwindet so schnell wieder aus ihrem Leben wie er aufgetaucht ist. Nicht ohne vorher reichlich Unheil gestiftet zu haben. Jahre später begegnen sie sich wieder ... War die Gleichgültigkeit ihr gegenüber damals nur Pose?
Voller Empathie wendete sich Tschaikowsky 1877 den Charakteren aus Puschkins stilprägendem Nationalepos zu. Durch seine Musik wurde aus distanzierter Ironie der Vorlage die Unmittelbarkeit ganz großer Gefühle.
Wie verletzlich machen wir uns durch Offenheit? Ist Liebe eine Entscheidung, ein Spiel oder nur echt als schicksalhafte Seelenverwandtschaft? Und welche Entscheidungen im Leben sind nicht umkehrbar?
Nach dem Riesenerfolg bei den DomStufen-Festspielen mit Puccinis La Bohème widmet sich Matthew Ferraro nun im Großen Haus Tschaikowskys erfolgreichster Oper – mit einnehmenden Bildern und einem genauen Blick für die russische Geschichte.
Theater Erfurt, Theaterplatz 1, Tel. +49 (0) 361 22 33 0
www.theater-erfurt.de
Großes Haus
08.11.2026: 15.00 bis 17.00 Uhr
21.11.2026: 19.00 bis 21.00 Uhr
16.01.2027: 19.00 bis 21.00 Uhr
12.02.2027: 19.30 bis 21.30 Uhr
Event gemeldet über Eingabeformular
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Theaterplatz 1
99084 Erfurt
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Erfurt
Abellio, DB