Roy Lichtenstein, Crying Girl, 1963, Farblithografie, Courtesy Sammlung Großhaus, (Foto: © © Estate of Roy Lichtenstein/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Foto: Dennys Hill, Köln)

Pop Art: England / USA

Diese Veranstaltung ist bereits abgelaufen.

Die Ausstellung Pop Art: England / USA mit Ihren Kunstzentren in London und New York versammelt die Ikonen der Pop Art – Peter Blake, Richard Hamilton, David Hockney, Allen Jones, Alex Katz, Roy Lichtenstein, Mel Ramos, Andy Warhol und Tom Wesselmann. Sie offenbart in einem spannungsvollen Dialog von über 120 Werken den regen künstlerischen Austausch zwischen England und den USA in der Nachkriegszeit.

Ende der 1950er-Jahre entwickelte sich die Pop Art nahezu parallel auf beiden Seiten des Atlantiks und gilt bis heute als letzter epochaler Stilwechsel der Kunstgeschichte. Durch ihre Gegenständlichkeit stand diese, auf unmittelbare Aussage zielende Kunst im programmatischen Kontrast zu den vorherrschenden Stilen des abstrakten Expressionismus und des Informel und wurde schließlich zur dominierenden Kunstrichtung der 1960er-Jahre. Die Pop Art nahm maßgeblichen Einfluss auf Kunst, Design, Architektur und Mode und prägt noch heute unsere Vorstellung von Ästhetik.

Der Terminus „Pop Art“ leitet sich zunächst von „popular“ für „volkstümlich“ ab, kann jedoch auch im Sinne des englischen Wortes „pop“ für „Knall“ verstanden werden. Kein anderer Stil ist derart radikal und zugleich als Massenphänomen mit dem Alltagsleben ganzer Gesellschaften und Generationen verbunden. Die Pop Art hat keinen einheitlichen Stil, sondern ist – unmittelbar einhergehend mit dem Aufkommen der Beat-Generation und der Hippie-Bewegung – Ausdruck eines bewussten Lebensgefühls und urbanen Lifestyles einer jungen Generation in den westlichen Industrienationen, vornämlich in England und den USA. Die englische Variante der Pop Art entwickelte sich aus der Konfrontation der durch Sparsamkeit und Konsumverzicht geprägten Nachkriegsära mit der Einfuhr von Massenmedien und Konsumerzeugnissen amerikanischer Herkunft.

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