Sonderausstellung
Als nach 1945 Adelige aus Böhmen und Mähren über politische, nationale und gesellschaftliche Grenzen hinweg Brücken schlugen, war ihr Wirken von Kultur, Menschlichkeit und christlichem Glauben geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diejenigen, die als Deutsche galten, enteignet und vertrieben. Andere flohen nach dem kommunistischen Umsturz 1948 aus dem Land. Wie ihre Landsleute mussten die Adeligen im Exil aus dem Nichts neue Existenzen aufbauen. Trotzdem halfen sie materiell und finanziell, auf offizellen und heimlichen Wegen, gründeten Hilfswerke und informierten die Medien über das Geschehen diesseits und jenseits der Grenzen. Sie hielten das Bewusstein für die gemeinsamen kulturen Wurzeln wach. In Erinnerung an seine langjährige Geschäftsführerin Johanna von Herzogenberg gestaltete der Adalbert Stifter Verein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Erforschung totalitärer Regime diese Ausstellung, die bis zum 20. September 2026 in der Unteren Orangerie des Barockgartens Großsedlitz zu sehen ist. Die Sonderausstellung ist durchgängig zweisprachig konzipiert und kann während der regulären Öffnungszeiten des Barockgartens besucht werden (Dienstag bis Sonntag, 10:00 - 17:00 Uhr). Ausnahmen aufgrund von Veranstaltungen sind möglich. Die Sonderausstellung wird gefördert durch den Freistaat Sachsen, Staatsministerium des Innern.
Barockgarten Großsedlitz, Parkstraße 85, Tel. 0352956390
www.schloesserland-sachsen.de/
20.09.2026 bis 20.09.2026
jeweils
So. : 10.00
bis 17.00
Uhr
- im Parkeintritt inklusive
Event übertragen von Schlösserland Sachsen
0351 56391-1001
Zur Webseite
Anfahrt:
Parkstraße 85
01809 Heidenau