Kaffeekonzert № 2 der Jenaer Philharmonie

Von Prag nach Wien führt die­ses Kaf­fee­kon­zert durch eine musi­ka­li­sche Welt, in der böh­mi­sche Tanz­freude und Wie­ner Ele­ganz auf­ein­an­der­tref­fen. Wal­zer, Ope­rette und Oper ver­bin­den sich zu einem Pro­gramm vol­ler Melo­dien, die einst die gro­ßen Büh­nen und Ball­säle Euro­pas präg­ten. Johann Strauss (Sohn) steht mit sei­nen Wal­zern und Ope­ret­ten für die unver­wech­sel­bare Leich­tig­keit des alten Wiens: Seine „Früh­lings­stim­men“, die Ouver­türe zu „Eine Nacht in Vene­dig“ und der „Kuss-Wal­zer“ las­sen jene Klang­welt leben­dig wer­den, die bis heute mit Wie­ner Charme ver­bun­den ist. Die aus Prag stam­mende Sopra­nis­tin Eva Har­tová gestal­tet die voka­len Höhe­punkte des Nach­mit­tags mit Lie­dern und Arien aus Oper und Ope­rette, darun­ter auch Luigi Ardi­tis Kon­zert­wal­zer „Il Bacio“, ein Glanz­stück der Salon­mu­sik des 19. Jahr­hun­derts. Nach der Pause öffnet sich der Blick auf die böh­mi­sche Musik­tra­di­tion: Bed­řich Sme­tana und Anto­nín Dvořák ver­bin­den volks­nahe Melo­dik, tän­ze­ri­sche Vita­li­tät und große lyri­sche Bögen. Johan­nes Klumpp lei­tet und mode­riert ein Kon­zert, das die musi­ka­li­schen Ver­bin­dun­gen zwi­schen Prag und Wien hör­bar macht – zwei Klang­räume, die sich gegen­sei­tig ins­pi­rier­ten und bis heute ein rei­ches musi­ka­li­sches Erbe hin­ter­las­sen haben. /JN Programm Julius Fučík: „Vjezd gladiátorů“ („Einzug der Gladiatoren“), Triumphmarsch op. 68 Johann Strauss (Sohn): „Frühlingsstimmen“, Konzertwalzer für Sopran und Orchester op. 410, Text: Richard Genée Ouvertüre zur Operette „Eine Nacht in Venedig“ „Eine Nacht in Venedig“, Operette, Libretto: Camillo Walzel, Pseud. Friedrich Zell und Richard Genée, daraus: „Frutti di mare!“, Couplet der Annina (1. Akt) Kuss-Walzer op. 400 Luigi Arditi: „Il Bacio“ („Der Kuss“), Konzertwalzer für Sopran und Orchester, Text: Gottardo Aldighieri Bedřich Smetana: Ouvertüre zur Oper „Prodaná nevěsta“ („Die verkaufte Braut“) „Hubička“ („Der Kuss“), Oper, Libretto: Eliška Krásnohorská, daraus: „Hlásej, ptáčku“ („Künde, Vöglein, künde“), Arie der Barče (2. Akt) Antonín Dvořák: Pražské valčíky (Prager Walzer) D-Dur B 99 „Rusalka“, Oper, Libretto: Jaroslav Kvapil, daraus: „Měsíčku na nebi hlubokém“ („Gar Silbermond, du strahlst so fern“), Lied der Rusalka (1. Akt) Slawische Tänze für Orchester op. 46, daraus: Nr. 8 g-Moll. Presto (Furiant) Mitwirkende Eva Hartová, Sopran Jenaer Philharmonie Johannes Klumpp, Leitung und Moderation

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