Einblick in die Moritz Götze Ausstellung, (Foto: © Galerie im Kulturhaus)

Das kleine Glück

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Moritz Götze, 1964 in Halle an der Saale geboren, absolvierte zunächst eine Lehre als Möbeltischler in Bad Kösen und Naumburg, bevor er Mitte der achtziger Jahre seine Tätigkeit als freischaffender Maler und Grafiker aufnahm. An seinen Lehrauftrag für Serigraphie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle schloss er 1994 eine Gastprofessur für Serigraphie an der L' École Nationale Supérieure Des Beaux-Arts in Paris an. Er hat zahlreiche Preise gewonnen, so unter anderem 1996 den Kunstförderpreis des Landes Sachsen-Anhalt, 1997 den Grafikpreis der Vereinigten Zigarettenfabriken Dresden oder 1999 den Kunstpreis der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Götzes künstlerisches Schaffen ist von einer großen Vielfalt gekennzeichnet, so übernahm er beispielsweise 1995 die keramische Wandgestaltung für den Lichthof des Messehauses Specks Hof in Leipzig sowie zwischen 2000 und 2004 die Gestaltung der Leipziger Buchmesse. 2012 waren seine Arbeiten zudem erstmals in den USA im Rourke Art Museum in Moorhead zu sehen. Ab 2016 unternahm er mit seinem Künstlerkollegen Rüdiger Giebler eine mehrjähriger Ausstellungstournee (Grand Tour), die ihn auf fünf Kontinente führte.

Moritz Götze ist unter anderem von der Pop-Art, der mittelalterlichen Malerei und dem Comic inspiriert und hat sich als einer der einflussreichsten zeitgenössischen Vertreter der modernen deutschen Pop-Art-Szene etabliert. Seine Bilder stecken voller historischer Zitate, die auf ironisch-freche und opulente Weise die Ereignisse der deutschen Geschichte nach historischen Vorlagen neu rezipieren, paraphrasie-ren und interpretieren. Sein Umgang mit Ideologien und gesellschaftlichen Proble-men ist betont entspannt und erfrischend, ohne die historische Aufarbeitung und zeitgenössische Aktualität der Themen außer Acht zu lassen. Ikonen, große Maler der deutschen Kunstgeschichte wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer und Casper David Friedrich sowie historische Ereignisse begegnen dem Betrachter seiner Werke in neuen Kontexten und Spannungsfeldern.

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