Das große Abendkonzert Teil 1 – “Cymbalon & Orgel”

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Ungarische Musiktradition – Cymbalon & Orgel 

CYMBALON Enikő Ginzery

AN DER LADEGASTORGEL Prof. László Fassang

László Fassang (*1973) Improvisation – Hommage à Liszt

Franz Liszt (1811-1886) „La lugubre gondola” No. 1 (Die Trauergondel), S. 200 Bearbeitung für Orgel und Cimbalom: Udo Agnesens (2026)

Franz Liszt „In festo transfigurationis Domini nostri Jesu Christi” (Am Fest der Verklärung unseres Herrn Jesus Christus) Bearbeitung für Orgel und Cimbalom: Enikö Ginzery (2020)

Béla Bartók (1881-1945) Aus: „Tiz könnyü zongoradarab” (Zehn leichten Klavierstücke)(1908) No. 5 „Este a székelyeknél” (Ein Abend auf dem Lande) Bearbeitung für Orgel und Cimbalom: László Fassang und Enikö Ginzery (2026)

Béla Bartók „Roman népi táncok” (Rumänische Volkstänze) für Klavier solo (1915) Bearbeitung für Orgel und Cimbalom: Làszló Fassang und Enikö Ginzery (2026)

Lászlo Fassang Improvisation über ungarische Volkslieder

György Sándor Ligeti (1923-2006) Hungarian Rock – Chaconne (1978)

Zsigmond Szathmäry (*1939) Rubik’s Cube (Zauberwürfel) für Orgel solo (2022)

Franz Liszt Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam” (1850) aus der Oper „Le prophète” (Der Prophet) von Giacomo Meyerbeer

Beim großen Abendkonzert begegnen sich zwei Klangwelten, die auf besondere Weise zur ungarischen Musiktradition gehören: das Cimbalom mit seiner schillernden, rhythmisch prägnanten Klangsprache und die große Ladegastorgel mit ihrer orchestralen Fülle. Enikő Ginzery und Prof. László Fassang gestalten daraus einen ebenso farbenreichen wie spannungsvollen Konzertabend zwischen Volksmusikanklängen, virtuoser Kunstmusik und klanglicher Improvisation. Das Publikum darf sich auf ein außergewöhnliches Hörerlebnis freuen, in dem feine, fast kammermusikalische Momente ebenso ihren Platz haben wie große, festliche Klangentfaltungen im Raum des Merseburger Doms. So wird ungarische Musiktradition in ihrer ganzen Lebendigkeit, Tiefe und Ausdruckskraft erfahrbar.

Enikő Ginzery zählt zu den profilierten Cimbalom-Künstlerinnen ihrer Generation. Die in Bratislava geborene Musikerin studierte zunächst am Konservatorium ihrer Heimatstadt, anschließend an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest und vertiefte ihr Profil später an der Hochschule für Musik Saar mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik.

In ihren Konzerten zeigt sie das Cimbalom als facettenreiches Soloinstrument weit über folkloristische Klischees hinaus: mit großer Virtuosität, feiner Klangfantasie und einem Repertoire, das von älterer Musik bis in die Gegenwart reicht. So bringt Enikő Ginzery beim Abendkonzert eine besondere Farbe in den Merseburger Dom ein und lässt ungarische Musiktradition in ihrer ganzen Ausdruckskraft lebendig werden.

https://www.merseburger-dom.de/events/das-grosse-abendkonzert-teil-i/



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