Sonderausstellung Oskar Brüsewitz Zeichen gegen das Vergessen
Am 18. August 1976 übergoss sich der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz auf dem Marktplatz in Zeitz mit Benzin und entzündete sich selbst. Mit dieser verzweifelten Protesthandlung wollte er auf die Einschränkung der Religionsfreiheit sowie auf die Benachteiligung von Christen und kirchlicher Jugendarbeit in der DDR aufmerksam machen. Oskar Brüsewitz Seine Tat löste weit über die Region hinaus große Aufmerksamkeit aus. Während staatliche Stellen versuchten, das Ereignis als Tat eines verwirrten Einzelnen darzustellen, wurde Brüsewitz für viele Menschen zum Symbol des Widerstands gegen staatliche Bevormundung und für den Mut, öffentlich Stellung zu beziehen. Die Ausstellung im Museum Schloss Moritzburg Zeitz widmet sich erstmals umfassend diesem historischen Ereignis und seiner Wirkungsgeschichte. Im Mittelpunkt stehen dabei: das Leben und Wirken von Oskar Brüsewitz die Situation von Kirche und Christen in der DDR die Ereignisse des 18. August 1976 in Zeitz die Reaktionen von Staat, Kirche und Öffentlichkeit die Erinnerung an Brüsewitz bis in die Gegenwart Anhand von Dokumenten, Fotografien, Zeitzeugenberichten und ausgewählten Objekten zeichnet die Ausstellung ein vielschichtiges Bild der Zeit. Sie lädt dazu ein, sich mit Fragen von Gewissensfreiheit, Zivilcourage und Erinnerungskultur auseinanderzusetzen.
Schloss Moritzburg Zeitz, Schloßstraße 6, Tel. 03441 - 212546
www.zeitz.de/de/schloss_moritzburg1.html
14.08.2026 bis 20.09.2026
jeweils
Fr. : 10.00
bis 16.00
Uhr
Sa. : 10.00
bis 16.00
Uhr
So. : 10.00
bis 16.00
Uhr
Di. : 10.00
bis 16.00
Uhr
Mi. : 10.00
bis 16.00
Uhr
Do. : 10.00
bis 16.00
Uhr
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Anfahrt:
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06712 Zeitz
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