Kino Kinofilm, (Foto: © Jeremy Yap - Unsplash)

11. Köthener Filmtage: Lolita lesen in Teheran

Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert.

Mit LOLITA LESEN IN TEHERAN erzählt Eran Riklis (LEMON TREE) die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte. In poetischen Bildern und getragen von einem herausragenden Ensemble um Golshifteh Farahani und Zar Amir zeigt der Film eindrucksvoll, wie Literatur selbst in den dunkelsten Zeiten Räume innerer Freiheit schaffen kann.

www.schlosskoethen.de



Schloss Köthen, Schlossplatz 4, Tel. 03496 700 99 260 www.koethen-anhalt.de/de/schloss.html

24.10.2026: 20.00 bis 22.00 Uhr
  • Eintritt frei

Event gemeldet über Eingabeformular

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Anfahrt:

Schlossplatz 4
06366 Köthen


Haltestelle // 884 m entfernt

Bahnhof Köthen
Bahnhofsplatz 8
06366 Köthen
S-Bahn, DB, Abellio