Klangart Vision - Ein wichtiges Zeichen für Gegenwartsmusik

Die „Klangart Vision“ zelebriert bis zum 10. Juli zeitgenössische Musik in Sachsen-Anhalt an traditionsreichen Orten des Landes. „Aura – Die Wahrnehmung eines Lufthauchs“ lautet das Motto der 7. Ausgabe. Damit würdigt das Festival Miles Davis, der im Mai 100 Jahre alt geworden wäre, und sein Grammy-prämiertes Studioalbum „Aura“. Mit 13 Veranstaltungen, darunter Uraufführungen, Konzerte und Theaterprojekte, betont die „Klangart Vision“ u. a. das einflussreiche OEuvre des Jazzvisionärs als Inspiration für gegenwärtiges Musikschaffen in Sachsen-Anhalt und im Zusammenspiel mit dem kulturhistorischen Erbe des Landes. Jazztrompeter Sebastian Studnitzky und Dirigent und Kompositionen von Fabrice Bollon eröffneten das Festival am 30. April mit der musikalischen Hommage „In Miles Aura“ in der Georg-Friedrich-Händel-Halle.
Mit der Staatskapelle Halle und einem Jazzquintett brachten sie eigene Kompositionen zur Uraufführung, die Motive des Davis-Albums „Aura“ aufgreifen. Zu erleben sind bei der „Klangart Vision“ außerdem die Komponisten Thomas Buchholz, René Hirschfeld und Steffen Schleiermacher, Schlagwerker Ivo Nitschke (Staatskapelle Halle) und Wenzelsorganist Nicolas Berndt sowie Vokalist/-innen wie die Sopranistin Lissa Meybohm und Mitglieder des MDR Rundfunkchors. Weitere Gäste sind Trompeter Marco Blaauw (NL), Nachwuchstalent Jan Lucas, das Akkordeon-Duo „con:trust“, „SchallSpektrum“ sowie die Ensembles „Mentsh United“, „unitedberlin“ und das Bremer Schlagzeugensemble. Kulissen und Kooperationspartner bilden namhafte Kulturinstitutionen des Landes, wie das Gesellschaftshaus Magdeburg, das Kunstmuseum Moritzburg, die Georg-Friedrich-Händel-Halle, die Moritzkirche, das Puschkinhaus und das Planetarium in Halle, das Technikmuseum Hugo Junkers in Dessau-Roßlau, die Stadtkirche St. Wenzel in Naumburg und Kloster Michaelstein in Blankenburg.
Höhepunkte der Festivals
Das diesjährige Programm umfasst eine Reihe zentraler Veranstaltungshöhepunkte, die unterschiedliche musikalische Positionen, Epochen und ästhetische Ansätze miteinander in Beziehung setzen und damit die Vielfalt der zeitgenössischen Konzertlandschaft sichtbar machen. Am 2. Mai treffen in der Stadtkirche St. Wenzel in Naumburg barocke Musik und Jazz aufeinander. Der Schlagwerker Ivo Nitschke und der Organist Nicolas Berndt gestalten unter dem Titel „Schmücke Dich, o liebe Seele – Johann Sebastian Bach meets Miles Davis“ ein Programm zwischen historischer Vorlage und improvisatorischer Interpretation. Der niederländische Trompeter Marco Blaauw präsentiert am 26. Mai im Planetarium Halle mit „Moving Picture 943-3“ eine musikalische Auseinandersetzung mit einer filmischen Arbeit nach einer Idee von Gerhard Richter und der filmischen Umsetzung durch Corinna Belz. Am 30. Mai folgt in der Moritzkirche Halle das Konzert „Licht und Schatten“ für Chor und Orgel mit Manja Raschka und Mitgliedern des MDR Rundfunkchores, das sich dem klanglichen Kosmos rund um Miles Davis sowie dessen musikalischer Wirkungsgeschichte widmet. Im Kloster Michaelstein setzt das Kreuzgangprojekt „AIR – Klang aus Stille“ einen weiteren Schwerpunkt zeitgenössischer Musik und umfasst zwei Uraufführungen mit der Sopranistin Lissa Meybohm (Foto) sowie Beiträge von Thomas Buchholz, René Hirschfeld und Nachwuchskomponist Jan Lucas. Ergänzt wird das Programm durch Konzerte in Magdeburg und Halle (Saale), die sich dem kompositorischen Werk Hans Werner Henzes sowie musikalischen Perspektiven im geteilten Deutschland widmen.
Das Festival „Klangart Vision“ widmet sich der zeitgenössischen Musik mit Fokus auf das musikalische Schaffen in Sachsen-Anhalt. Zu erleben sind etablierte Größen und Nachwuchstalente, Soli, Ensembles und Orchester aus der Region und von internationalem Rang – an verschiedenen kulturhistorisch bedeutsamen Orten des Landes. Unkonventionell, experimentell, über Raum- und Genregrenzen hinweg, werden Brücken gebaut und neue Räume erobert, um ungewöhnliche Begegnungen zwischen den Künstler/-innen und dem Publikum zu ermöglichen – und neue Visionen zeitgenössischer Klangkunst zu erschaffen. Die „Klangart Vision“ wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und steht unter der Schirmherrschaft von Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt.
Über Klangart Vision
Das Festival KlangART Vision widmet sich der zeitgenössischen Musik mit Fokus auf dem musikalischen Schaffen in Sachsen-Anhalt. Zu erleben sind etablierte Größen und Nachwuchstalente, Soli, Ensembles und Orchester aus der Region und von internationalem Rang – an verschiedenen kulturhistorisch bedeutsamen Orten des Landes. Unkonventionell, experimentell, über Raum- und Genregrenzen hinweg, werden Brücken gebaut und neue Räume erobert, um ungewöhnliche Begegnungen zwischen den Künstler*innen und dem Publikum zu ermöglichen – und neue Visionen zeitgenössischer Klangkunst zu erschaffen.
IAMA
Über International Academy of Media and Arts e. V. Der International Academy of Media and Arts e. V. (IAMA) ist ein Zusammenschluss von Medienunternehmen und Institutionen der Kreativwirtschaft im Land Sachsen-Anhalt. Der Verein ist Ausrichter der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt und des Festivals Klangart Vision. Er vergibt einmal jährlich gemeinsam mit der Deutschen Filmkomponist*innenunion Defkom den Deutschen Filmmusikpreis. Darüber hinaus tritt er als Akademie in Erscheinung und bietet Workshops und Weiterbildungen im Bereich Postproduktion Film und Animation an. Mit dem Bildungsprogramm sowie Branchen-, Netzwerk- und Publikumeventsvon internationalem Rang und deutschlandweiter Ausstrahlung gestaltet die IAMA den aktuellen Diskurs um die Zukunft und die Rahmenbedingungen der Kultur-, Medien- und Kreativwirtschaft aktiv mit. Die Klangart Vision ist eine Veranstaltung des International Academy of Media and Arts e. V., wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und steht unter der Schirmherrschaft von Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt.

